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...durch interdisziplinäre Praxis-Kooperationen
Seit einigen Jahren ist ein Wandel im deutschen Gesundheitswesen erkennbar und dieser Wandel hält kontinuierlich an. Für manche haben Veränderungen möglicherweise Nachteile. Für die Anderen bieten sich neue Chancen; zumindest dann, wenn man bereit ist, sich als niedergelassener Arzt, auf Veränderungen einzustellen.
Bessere Versorgung und Betreuung durch "Interdisziplinäre Praxis-Kooperationen“
Ärzte- bzw. Praxiskooperationen sind ein Zusammenschluss niedergelassener Ärzte mit der weiteren möglichen Zielsetzung ein Ärztenetz entstehen zu lassen. Die Entwicklung der Ärztenetzwerke hat Mitte der 80er Jahre begonnen. Bei regelmäßigen Treffen kamen in der Regel örtlich tätige Ärzte zusammen, um aktuelle Themen zu erörtern, gesundheitspolitische Entscheidungen zu diskutieren und zu überlegen, wie man die Versorgung gemeinsamer Patienten verbessern könnte. So entwickelte sich langsam eine erste kooperative Zusammenarbeit durch einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch im Bereich „Qualitätsverbesserung“.
Weitere Zielsetzungen der ärztlichen Kooperation sind:
• Ganzheitliche Patientenversorgungen mit bestmöglicher Betreuung
• Kontinuierliche Erweiterung eines gemeinschaftlichen, ärztlichen Behandlungsspektrums
• Auf- und Ausbau neuer, interdisziplinärer Formen der medizinischen Zusammenarbeit
Mittlerweile gibt es deutschlandweit die unterschiedlichsten Arten von Ärzte- bzw. Praxisnetzen.
An den Praxisnetzen können sich neben Ärzten auch Krankenhäuser, Apotheken oder Physiotherapeuten beteiligen.
Fachübergreifende Zahn-Medizin
Besonders in der Zahnmedizin ist der Ansatz der fachübergreifenden Zusammenarbeit für viele Patienten und dem jeweiligen Therapieerfolg von besonderer Bedeutung.
Beispiele aus der Praxis:
Zahnarzt kooperiert mit: Hausarzt, Internist, Kardiologe, Rheumatologe, Gynäkologe etc.
Bei Zahnfleischentzündungen entsteht der Entzündungsstoff aMMP8. Es gilt als gesichert, dass dieser Stoff Herzinfarkte verursachen kann, rheumatische Symptome verschlimmert, den Blutzuckerspiegel stört und Frühgeburten auslöst. Mit einem neuen Test können versteckte Zahnfleischentzündungen frühzeitig lokalisiert und behandelt werden. Patienten mit einer dieser Indikationen könnten von der gemeinsamen Vorsorge durch den aMMP-8-Test profitieren.
Zahnarzt kooperiert mit: Hausarzt, Internist, Orthopäde, Onkologe etc.
Bisphosphonate werden bei Osteoporose und onkologischen Erkrankungen zur Verbesserung der Knochenstruktur und zur Eindämmung von Metastasen eingesetzt. Seit 2003 weiß man von möglichen Kiefernekrosen unter Bisphosphonat-Medikation. Neue Untersuchungen zeigen, dass dadurch das Einheilen von Zahnimplantaten erschwert bis unmöglich gemacht wird, was für Patienten eine deutliche Einschränkung bedeutet. Auffällig ist, dass der Kenntnisstand der Patienten zu Bisphosphonate mangelhaft ist. Ziel einer Ärzte-Kooperation könnte sein, die Informations- und Aufklärungsarbeit über die Anwendung und die Nebenwirkungen der Bisphosphonate zu verbessern. Alle betroffenen Patienten könnten von einer gemeinsam angepassten Therapie in der Partner-Praxis profitieren.
Zahnarzt kooperiert mit: Hausarzt, Orthopäde, Physiotherapeut, Osteopath etc.
Bei Patienten mit chronischen Schmerzen, Tinnitus, Schwindel, Kieferknacken oder Schlafstörungen liegt oftmals eine lange nicht erkannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) vor. Durch eine individuell abgestimmte und gemeinsame Therapieform könnten betroffene Patienten vom bestmöglichen Behandlungseffekt profitieren.
Von der Praxis-Kooperation zum Praxisnetzwerk
Wir möchten niedergelassenen Zahnärzten, die am Aufbau einer interdisziplinären Praxis-Kooperation bzw. am Aufbau eines regionalen Praxis-Netzes interessiert sind, unsere Unterstützung anbieten. Der „Patienten-Scout“ mit seinen Netzwerkpartnern bietet Ihnen umfassende professionelle Umsetzungshilfen und gibt Ihnen kompetente Antworten auf folgende Fragen: 
• Mit wem ist eine Kooperation am sinnvollsten?
• Wie beginnt man eine ärztliche Kooperation?
• Wie macht man eine ärztliche Kooperation in der Öffentlichkeit bekannt?
• Welche Vorteile haben Patienten durch ärztliche Kooperationen?
• Welchen Nutzen haben die untereinander kooperierenden Ärzte?
Hierbei handelt es sich um strukturierte privatärztliche Kooperationen. Die Umsetzung ist inhaltlich
und finanziell im Rahmen der ärztlichen und zahnärztlichen Berufsordnungen unproblematisch.
Kontaktaufnahme und weitere Informationen:
Hans-Peter Keller, Mobil: 0178 5104800
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